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Lichtenberg Hohenschönhausen

Im Nordosten Berlins gelegen, war Hohenschönhausen von 1985 bis 2001 ein eigenständiger Bezirk und wurde durch die Verwaltungsreform mit Lichtenberg zusammengefasst. Hauptsächlich denken die meisten Berliner nur an das Neubaugebiet des Ortsteils Neu-Hohenschönhausen, welcher nur einen Teil des gesamten Bezirks ausmacht. Ein witziger Zufall ist es das der Grenzverlauf des Bezirks einem Ritterkopf ähnelt, was immer wieder als Anspielung auf die Vergangenheit des Bezirks als Rittergut genutzt wird.

Das Dorf Hohenschönhausen existierte bereits seit etwa 1230 und wurde urkundlich zum ersten Mal 1352 bzw. 1356 erwähnt. Durch die Nähe zu Berlin widerfuhr der Ortschaft Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ein rasantes Wachstum. 1920 wurde Hohenschönhausen dann durch das Groß-Berlin-Gesetz ein Ortsteil des 18. Berliner Bezirks Weißensee und ist zu dem damaligen Zeitpunkt mit knapp 5.300 Einwohnern beinahe der Bevölkerungsreichste Ortsteil.

 

Noch bis in die siebziger Jahre konnte Hohneschönhausen seinen dörflichen Charakter wahren, obwohl die Stadtentwicklung unaufhaltsam voran schritt. In den Jahren 1972 bis 1975 entstanden die ersten für die DDR so Charakter typischen Plattenbauten zwischen der Wartenberger und der Falkenberger Straße, bis 1978 entlang der Landsberger Alee und schliesslich 1984 dann in der unmittelbaren Umgebung des Dorfkerns.

 

Neben rund 30.000 Wohnungen entstanden mehrere Geschäfte, Gastronomische Einrichtungen, Freizeiteinrichtungen, Schulen, eine optimale Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Berliner Innenstadt, sowie auf Eigeninitiative des Stadtbezirks auch Grünanlagen. Der frühere Mittelpunkt war der Prerower Platz mit dem Handelshaus, das später dann durch das Linden-Center, ein Einkaufszentrum, ersetzt wurde.

 

Gedenkstätte - Stasi Untersuchungshaftanstalt

Als besondere Sehenswürdigkeit gilt die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Hierbei handelt es sich um die früheren zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit. Ziel ist es die Folgen und Ursachen politischer Verfolgung und Unterdrückung aufzuzeigen und derer zu gedenken. Anhand dieses Gefängnisses soll zugleich auch über das System der politischen Justiz informiert werden. Das ehemalige Stasigefängnis steht bislang nur im Rahmen einer Führung zur Besichtigung frei. Besuchszeiten finden Sie auf der Homepage der Gedenkstätte: www.stiftung-hsh.de

 

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